🔹Dr.-Ing. Oliver Stelling – „China Experiences – Tiefenlokalisierung und die Kerne der Melone“
Beleuchtet werden zwei Themen, die die zwölfjährige Tätigkeit des General Managers der Sitech Shanghai maßgeblich geprägt haben: die technisch anspruchsvolle Tiefenlokalisierung und die damit verbundenen Herausforderungen sowie Fallstricke im chinesischen Umfeld.
Der zweite Teil „Die Kerne der Melone“ beschreibt einen knallharten Fall von Betrug und Korruption im eigenen Unternehmen, der als exemplarischer „Blueprint“ für vergleichbare Situationen dienen kann.
🔹Martin Himken – „Identity statt Endpoint“
Jahrelang haben sich meine Kunden damit auseinandergesetzt, ihre Endgeräte so gut wie möglich abzusichern und die Mauern ihrer Infrastruktur so hoch wie möglich zu ziehen. Heute gilt „Zero Trust“ als neuer Standard. Im Vortrag erfahren Sie, warum das so wichtig ist und wieso die deutsche Wirtschaft trotz steigender Kosten mitmachen sollte.
🔹Bastian Recktenwald – „Just Information“
Scheinbar unbedeutende Informationen können fatale Folgen für ein Unternehmen haben. Dieser Vortrag verdeutlicht, wie schon die kleinste Information zum Schlüssel für kompromittierte Systeme werden kann.
Danke!
digiply*FutureCraft – Live Session 02: Wie sicher ist sicher?
Am 21. Mai trafen wir uns im digiply*lab in Höhr-Grenzhausen zur zweiten digiply*FutureCraft Live Session – und das Thema Cybersicherheit ließ an Aktualität nichts zu wünschen übrig. Mit Bastian Recktenwald (ZeroBreach GmbH), Martin Himken (SVA System Vertrieb Alexander GmbH) und Dr.-Ing. Oliver Stelling (DHBW) hatten wir drei Referenten mit sehr unterschiedlichen Perspektiven auf ein Thema, das Unternehmen jeder Größe betrifft.
Im Mittelpunkt des Abends standen Fragen rund um Informationssicherheit, Identitätsmanagement und die ganz realen Risiken im Unternehmensalltag. Diskutiert wurden unter anderem: wie scheinbar harmlose Informationen zum Einfallstor für Angreifer werden, warum Zero Trust mehr ist als ein Buzzword – und was zwölf Jahre als General Manager in Shanghai über Betrug, Korruption und Tiefenlokalisierung lehren.
Einige Gedanken vom Abend, die zum Weiterdenken einladen:
- Warum reicht es nicht mehr, Endgeräte abzusichern – und was bedeutet „Identity statt Endpoint“ in der Praxis?
- Wie kann ein einzelnes, scheinbar unbedeutendes Datenfragment ein gesamtes System kompromittieren?
- Was lässt sich aus einem Korruptionsfall in einem internationalen Konzern als Blueprint für andere Unternehmen mitnehmen?
Was den Abend besonders gemacht hat: Die Vorträge waren nicht Endpunkt, sondern Ausgangspunkt. Zwischen den Sessions und danach entstanden lebhafte Gespräche – genau die Art von Austausch, für die das Format steht.
Die zweite digiply*FutureCraft Live Session hat gezeigt, dass Sicherheit kein rein technisches Thema ist – sondern eines, das Strategie, Kultur und persönliche Erfahrung verbindet. Dass bereits nach der nächsten Session gefragt wurde, freut uns sehr – und ja: Session 03 ist für Ende des Jahres in Planung.
Dankeschön an Bastian Recktenwald, Martin Himken und Dr.-Ing. Oliver Stelling für ihre offenen und praxisnahen Einblicke, an die Philipps Kochtöpferei für die Verpflegung – und an alle, die dabei waren!
Zuletzt ein herzliches Dankeschön an Artur Lik für die schönen Bilder!